Aktuelles

Nach wie vor suchen wir dringend Wohnungen für anerkannte Asylbewerber aus dem Irak und Äthiopien und bitten Sie dabei um Ihre Unterstützung.

Auch Lernhelfer werden weiterhin gesucht.

Adventsmarkt in Baiersdorf 2018

Am Adventsmarkt am 1. und 2.12.2018 ist Hand in Hand wieder mit einem Stand
dabei! Sie finden uns vor dem Gemeindehaus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch
und anregende Gespräche bei leckerem Punsch!

Sommerfest von Hand in Hand und JOB

Am 29.7.2018 konnten wir auf dem Gelände vor der JOB ein sehr gemütliches Sommerfest feiern. Im Baumschatten ließen sich viele Geflüchtete aus den verschiedensten Ländern und interessierte sowie aktiv in der Flüchtlingshilfe tätige Baiersdorfer Bürger an den Tischen nieder. Bei kühlen Getränken, leckerem Fleisch vom Grill und einem Büffet mit deutschen und arabischen Leckereien entstanden schnell anregende Gespräche. Für guten Kaffee sorgten zwei Äthiopierinnen, die eine Kaffeezeremonie vorbereitet hatten.
Wir danken allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!

Hand in Hand Baiersdorf e.V. beim Gemeindefest der evang.- lutherischen Kirche

Hand in Hand Baiersdorf e.V. hat sich bei dem Gemeindefest der ev. Kirche in Baiersdorf wieder mit einem Stand beteiligt, um weiterhin auf die Situation der Migranten in Baiersdorf aufmerksam zu machen.
Als Highlight konnte der Verein die aus Äthiopien stammende und in Nürnberg wohnende Lensa gemeinsam mit ihrer Freundin für eine äthiopische Kaffeezeremonie gewinnen..
In Äthiopien beginnt die Kaffeezeremonie mit dem Rösten des Rohkaffees. Anschließend werden die Bohnen in einer Art Mörser gemahlen und dann wird der Kaffee traditionell in einer original äthiopischen Kaffeekanne, der Jebena, zubereitet und in kleinen Schälchen den Gästen kredenzt.
Damit wurde den Besuchern ein kleiner Einblick in das Leben des Landes gegeben, aus dem der Kaffee stammt. Die Besucher des Festes waren von der Zeremonie begeistert und tranken mit Freude den äthiopischen Kaffee.
Wir von Hand in Hand bedanken uns ganz herzlich bei der ev. Gemeinde für die Organisation und die Kooperation und bei Lensa für die tolle Kaffeezeremonie.

Café Hand in Hand

Am 12.5. fand nach längerer Pause wieder ein Café Hand in Hand im evangelischen Gemeindehaus statt. Bei Tee, Kaffee, Kuchen und Broten gab es einen regen Austausch zwischen Menschen aus verschiedensten Ländern: Syrien, Irak, Äthiopien und Deutschland. Kleine Sprachspiele förderten die Unterhaltungen und es wurde schnell klar, dass der Bedarf an dieser Art der Begegnung auch durch neu nach Baiersdorf zugezogene Familien wieder gestiegen ist. Und so freuen wir uns bereits auf das nächste Café Hand in Hand!

Jahrsbericht 2017

Jahresbericht Hand in Hand Baiersdorf e.V. 2017

Aktuelle Situation in der Gemeinschaftsunterkunft:

- Es wohnen noch 35 Flüchtlinge in der Industriestraße
- Für Anerkannte wurden verschiedene Wohnungen gefunden, in Baiersdorf, Fürth und Erlangen

Schulbesuch, Ausbildung, Arbeitsleben, Deutschkurse, Nachhilfe
- Die meisten Äthiopier besuchen noch die Berufsintegrationsklassen in Höchstadt oder Herzogenaurach (Ende: Februar bzw. September 2018)
- Einige Iraker gehen noch in die Integrationskurse
- Einige Äthiopier besuchen Deutschkurse mit Berufsvorbereitung beim IB oder Bfz
- Insgesamt 10 Äthiopier befinden sich in Ausbildung, zwei seit 2016, 8 kamen 2017 dazu
- Ein Äthiopier macht ein EQ, Einstiegsqualifizierung
- Ein Iraker und ein Äthiopier arbeiten in Vollzeit als Helfer, ein weiterer Äthiopier arbeitet als Minijobber.
- Ein Iraker besucht studienvorbereitend die TH in Nürnberg
- Alle Azubis erhalten von ehrenamtlichen Helfern Nachhilfe, zusätzlich zu den ausbildungsbegleitenden Hilfen eines Bildungsträgers.

Asylverfahren und Unterstützung durch ehrenamtliche Helfer:
- Alle Bewohner bis auf einen hatten ihre Anhörungen im Asylverfahren. Sie wurden vorbereitet und begleitet. Der Großteil hat eine Ablehnung vom Bamf bekommen. Für sie wurden Anwälte gesucht. Sie befinden sich noch im Asylverfahren, da gegen die Entscheidung Klage eingereicht wurde.
- Zwei anerkannte Äthiopier erwarten für 2018 Familiennachzug. Sie wurden und werden betreut bei den Terminen/Unterlagen für das Jobcenter und die Beschaffung aller nötigen Papiere für den Familiennachzug.
- Alle Anerkannten erhalten Unterstützung bei der Wohnungssuche, Einrichtung, bei Behördengängen.

Politische Aktionen:
- Vom Vorstand des Vereins wurden Briefe an Landrat, Innenminister und Abgeordnete versandt um auf die schwierige Situation der Äthiopier aufmerksam zu machen,
- der Bürgermeister wurde um Mithilfe gebeten wegen den Arbeits- und Ausbildungserlaubnissen für diejenigen, die noch im Asylverfahren sind und Restriktionen ausgesetzt sind.
- Ebenso wurden Briefe verfasst bzw. Informationen eingeholt wegen der niedrigen Anerkennungsquote der Äthiopier (in Bayern 11%, im Bundesdurchschnitt 24 %).

Gesundheit:
- Infoveranstaltung zu gesunder Ernährung
- Impfkampagne
- Begleitung zu Arztterminen, so weit nötig

Freizeit:
- Einige Iraker und einige Äthiopier spielen in Vereinen Fußball.
- Unter den Äthiopiern sind sehr gute Läufer, die erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen.
- diverse begleitete Aktivitäten: Klettern, Schwimmen, Besuch von Eishockey-, Handball- und Fußballspielen, Drachenbootrennen
- Graffiti am Bahnhof
- Bilderausstellung eines Irakers im Rathaus Baiersdorf und vieles mehr.

Veranstaltungen:
- Informationsveranstaltung des Vereins in der Jahnhalle
- Weihnachtsfeier für Flüchtlinge und Helfer
- Teilnahme am Krenmarkt und Adventsmarkt

Öffentlichkeitsarbeit:

- Pflege der Homepage
- Gestaltung eines Flyers
- Texte für Amtsblatt/Presse

Hauptausgaben:
- Fahrtkosten zu Deutschkursen und Praktika
- Zuschüsse zu Rechtsanwaltskosten
- Prüfungsgebühren Deutschtests

Ausblick 2018:
- Neun weitere Schulabgänger und Sprachkursbesucher wollen in Arbeit/Ausbildung gebracht werden bzw. zunächst muss die Arbeitserlaubnis der Ausländerbehörde erlangt werden.
- Die neuen Azubis benötigen Lernhilfe.
- Es werden Gespräche mit Landrat/Bürgermeister geführt um die seit diesem Jahr noch eingeschränkteren Möglichkeiten der Äthiopier eine Arbeitserlaubnis zu erhalten zu verbessern.
- Zwei Familien aus Äthiopien ziehen nach, Wohnungen müssen gesucht werden, Kosten werden z.T. übernommen, die Familien benötigen in vielfältiger Hinsicht Unterstützung, um eine Integration zu ermöglichen.
- Die Gerichtstermine werden durch die ehrenamtlichen Helfer vorbereitet.
- Dazu sind wieder viele Freizeitaktivitäten geplant, wie Begegnungscafes, Krenmarkt, Krenlauf, Kletterevents, Badbesuche etc.
- Außerdem werden alle Bewohner weiterhin in der Gesundheitsfürsorge unterstützt.

Neujahr 2018

Baiersdorfer Adventsmarkt Dezember 2017

Wir freuen uns sehr über den regen Besuch an unserem Stand am Baiersdorfer Adventsmarkt. Kleine und große Besucher genossen unseren leckeren Apfel-Mango-Punsch und deckten sich mit unseren selbst gebackenen Plätzchen ein. Der Erlös geht zu 100 Prozent an die von uns betreuten Flüchtlinge.

Herzlichen Dank!

Klettern beim Deutschen Alpenverein e.V. Sektion Erlangen

Sehr gerne sind wir wieder der Einladung des DAV Sektion Erlangen zu einer Kletteraktion gefolgt. Wie bereits im vergangenen Jahr, hatten alle Teilnehmer viel Spaß. Ganz herzlichen Dank an den DAV und besonders an die beiden Trainerinnen Claudia und Birgit für die tolle Unterstützung!

 

Klettern beim DAV Sektion Erlangen

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Sommerfest der katholischen Gemeinde Baiersdorf vom 16.7.2017

 Gerne sind wir der Einladung der katholischen Gemeinde in Baiersdorf gefolgt, am diesjährigen Sommerfest teilzunehmen.

Aus dieser Einladung entstand die Idee, ein Interview mit einem der Asylbewerber zu organisieren. Kurzfristig wurde dieses noch am Vortag von Aliyi aus Äthiopien, Waltraud Feis vom Pfarrgemeinderat und Andrea Müller von Hand in Hand intensiv vorbereitet. Auch eine Stellwand mit Informationen zu den beiden Herkunftsländern Irak und Äthiopien, zu den Fluchtursachen und den Tätigkeiten des Vereins entstand spontan.

Das schöne Wetter, der blühende Pfarrgarten und ein aufmerksames Publikum gaben den richtigen Rahmen vor. Aliyi nutzte die Gelegenheit, direkt von seinem Schicksal in Äthiopien und auf der Flucht, aber auch von seiner Gegenwart und Zukunft in Deutschland zu erzählen – ein sehr beeindruckendes Interview, das viele Fragen im Anschluss nach sich zog, die zu langen Gesprächen führten.

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Quattroballturnier vom 8.7.2017

Gleich zwei Mannschaften beim diesjährigen Quattroballturnier des Baiersdorfer Sportvereins, wurden von Asylsuchenden aus dem Ort gestellt. Bei großer Hitze traten „Bayern Oromo“ und „Ramadans Rache“ gegen weitere Mannschaften aus Baiersdorf und Umgebung in den Disziplinen Fußball, Handball, Basketball und Volleyball an. „Bayern Oromo“ konnte vor allem im Fußball überzeugen und gewann zwei Spiele. „Ramadans Rache“ hatte in beiden Volleyballspielen gegen „Bayern Oromo“ die Nase vorne. Beide Teams schlugen sich wacker, wie die Teambetreuer, berichteten. Auch sie waren unermüdlich unterwegs um ihre Schützlinge zu coachen. Dennoch reichte die Leistung für keinen der vorderen Plätze. Vor allem beim Hand- und Basketball sei noch Luft nach oben, doch das könne sich bis zum nächsten Jahr durch entsprechendes Training sehr schnell ändern, so die Betreuer.

Dafür drücken wir der Mannschaft ganz fest die Daumen!

 

Sommerfest der evangelischen Kirche am 2.7.2017

Am Sonntag 02.Juli wurde das Sommerfest der evang. Kirchengemeinde gefeiert. Nach einem Gottesdienst im voll besetzten Pfarrgarten gab es viel zu sehen und zu hören. Auch für das leibliche Wohl war gut gesorgt.

Wir von Hand in Hand beteiligten uns mit einem Infostand.

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Einer unserer Helfer am Stand berichtet:
Mit einigen Besuchern hatte ich längere  Gespräche. Dabei haben zwei Iraker einem Besucher ausführlich von
ihrem dramatischen Fluchtweg erzählt. Als ein anderer Besucher die Fotos von den vielen Freizeitaktivitäten mit den Asylbewerbern durchgesehen hatte, meinte er: "Die haben es gut in Deutschland." Ich hab ihm dann natürlich auch von den vielen Schwierigkeiten und Belastungen einiges gesagt. Ablehnende oder aggressive Stimmen gegen Flüchtlinge habe ich, Gott sei Dank, keine gehört.

 

Resolution von Hand in Hand Baiersdorf e.V. gegen Abschiebungen nach Afghanistan und Äthiopien und für Zugang zum Arbeitsmarkt

Baiersdorf, 20.6.2017
Hand in Hand Baiersdorf e.V.
Postfach 10
91081 Baiersdorf
Resolution: Keine Abschiebungen nach Afghanistan und Äthiopien/Zugang zum Arbeitsmarkt
 
Sehr geehrter Herr Galster, sehr geehrte Stadträte,
wir bitten Sie, eine Resolution im Stadtrat zu verabschieden, in der sich der Stadtrat Baiersdorf
ebenso wie bereits die Stadträte in Erlangen, München und Würzburg gegen Abschiebungen
vor allem nach Afghanistan und Äthiopien ausspricht. Wir versuchen, diese Resolution
auf der Landkreisebene Erlangen-Höchstadt einzubringen und sprechen alle Städte und Gemeinden
sowie Landrat und Kreistag an.
 
Der letzte Afghanistan-Bericht des hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen
stellt fest, dass „das gesamte Staatsgebiet Afghanistans von einem innerstaatlichen bewaffneten
Konflikt im Sinne des Art. 15c der EU-Qualifizierungsrichtlinie betroffen“ ist.
Die dauernden Terroranschläge zeigen ganz klar: Afghanistan ist nicht sicher. Die Zahl von in
Afghanistan getöteten Menschen stieg 2016 auf einen neuen Höchststand von 11.418 Menschen,
darunter 3.512 Kinder. Trotz dieser lebensgefährdenden Verhältnisse wurden 2017 mehrere
Sammelabschiebungen aus der Bundesrepublik Deutschland nach Afghanistan vollzogen,
darunter waren besonders viele afghanische Flüchtlinge aus Bayern.
 
Im Moment sind diese Abschiebungen bis zu einer Neubewertung der Lage nur ausgesetzt.
Wie wir erfahren haben, sollen zukünftig ähnlich wie für Afghanistan auch für Geflüchtete
aus Äthiopien Rückführungsvereinbarungen geschlossen werden. Auch in Äthiopien ist die
Menschenrechtslage für einige ethnische Gruppen schwierig, gefährlich bzw. lebensbedrohlich.
Das verbreitete „land grabbing“, trägt nicht dazu bei, dass die Situation sich für die Menschen
verbessert. Der von der Regierung verhängte Ausnahmezustand ist verlängert worden
 
(Jan2017:http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/108/1810842.pdf).
Die in Baiersdorf lebenden Äthiopier gehören alle der Volksgruppe der Oromo an, ein Großteil
von ihnen war Gefängnis, Misshandlungen, Folter und Verfolgung aufgrund der Studentenproteste
ausgesetzt, oft befinden sich Eltern oder andere Familienangehörige im Gefängnis - eine Rückkehr
ist nicht möglich, es besteht für sie Gefahr für Leib und Leben.
„Wenn eine Regierung Menschenrechte verletzt, indem sie Schutzsuchende in Kriegsgebiete
oder auch „nur“ in Not und Elend zurückschickt, dann müssen Menschen auf anderen Ebenen
Verantwortung übernehmen – ganz besonders auch in den Kommunen. Die Kommunen sind
es, die die Politik in letzter Konsequenz ausführen und die zerstörerischen Konsequenzen im
Alltag der hier lebenden geflüchteten Menschen tragen müssen. Es ist nun Sache des Stadtrates
und des Bürgermeisters, ein deutliches Zeichen zu setzen für humanitäre und die Menschenrechte
einhaltende Politik und Praxis.“ (aus der Begründung „Dringlichkeitsantrag München“).
In der Gewissheit, dass Humanität als Grundlage der Menschenrechte auch für Sie ein hohes
Schutzgut darstellt, freuen wir uns über Ihr politisches und persönliches Eintreten und hoffen,
dass auch Sie sich dafür einsetzen, dass aus den oben genannten Gründen keine Abschiebungen
mehr nach Afghanistan und Äthiopien durchgeführt werden.
 
Ebenso bitten wir Sie darauf hinzuwirken, dass Afghanen und Äthiopiern der Zugang zum
Arbeitsmarkt erlaubt wird, auch wenn sie zunächst einen negativen Bamf-Bescheid haben.
Die meisten beenden in Kürze die eigens eingerichteten Berufsvorbereitungsklassen und haben
schon im letzten Jahr alles dafür getan, in Ausbildung gehen zu können. Jetzt beenden sie
die Schule und stehen vor dem Nichts, sie haben Betriebe gefunden, die sie mit Freude ausbilden
wollen und müssen nun damit rechnen, dass ihnen die Zustimmung durch die Ausländerbehörde
verweigert wird.
Im Interesse gerade der Kommunen sollte es sein, dass diese Menschen eine Beschäftigung
haben, sie sind engagiert, bei Arbeitgebern aufgrund ihrer Motivation, ihres Fleißes sehr beliebt
und für sie ist es eine Chance, selbst wenn sie eines Tages zurückkehren müssen, die guten
Erfahrungen aus Deutschland mitzunehmen in ihre Länder. Es kann nicht das Ziel sein,
dass ab September in vielen Städten und Gemeinden junge, arbeitsfähige Menschen zuhause
sitzen und Sozialhilfe beziehen und dies auf unabsehbare Zeit.
 
Die Vorstände von Hand in Hand Baiersdorf e.V.
 
 
Dringlichkeitsantrag „keine Abschiebungen“ (Grüne & Linke) https://www.muenchen-
transparent.de/dokumente/4436510
SPD München: Änderungsantrag zum Dringlichkeitsantrag der Fraktion Die Grünen/rosa Liste sowie Die Linke
vom 04.04.2017 für die Sitzung der Vollversammlung am 05.04.2017 https://www.muenchen-
transparent.de/dokumente/4439369
Stadtratsantrag München (Dringlichkeitsantrag): Abschiebestopp nach Afghanistan — München muss das
Bleiberecht garantieren! https://www.muenchen-transparent.de/antraege/4436490
Resolution im Stadtrat: Würzburg will keine Abschiebungen nach Afghanistan
http://www.br.de/nachrichten/unterfranken/inhalt/wuerzburg-stadtrat-resolution-fluechtlinge-100.html
Presseerklärung des Würzburger Flüchtlingsrats zur Resolution des Würzburger Stadtrats vom 11.05.2017 für
eine Aussetzung von Abschiebungen nach Afghanistanhttps://wuerzburger-
fluechtlingsrat.de/pressemitteilungen-detailinformationen/165
Zu Äthiopien:
- http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AethiopienSicherheit.html?nn=332636
-
http://oromoliberationfront.org/en/wp-content/uploads/2015/09/afr250062014en.pdf
-
http://unpo.org/article/17141
-
https://www.theguardian.com/global-development/poverty-matters/2014/may/22/ethiopia-crackdown-student-
protest-education
-
http://ehrp.org/wp-content/uploads/2016/03/EHRP-OromoProtests-100-Days-of-Public-Protests.pdf
-
http://finfinnetribune.com/Gadaa/2014/11/daandii-qajeelaa-a-chronological-summary-of-oromian-students-
movement-led-by-qeerroo-bilisummaa-november-2013-november-2014/
-
http://stream.aljazeera.com/story/201405021338-0023696
-
http://www.aljazeera.com/indepth/features/2014/07/oromo-nationalism-rise-ethiopia-
201472981456841809.html

 
PDF-Dokument zum Download   Resolution_Baiersdorf-1

 

Drachenbootrennen auf dem Main-Donau-Kanal

Bereits zum dritten Mal veranstalteten die Rotary Clubs in Erlangen ein Benefiz-Drachenbootrennen auf dem Main-Donau-Kanal. Jedes Drachenboot war mit 22 Teilnehmern besetzt, darunter ein Steuermann und ein "Taktgeber".
Auch mehrere Hundert Zuschauer waren bei strahlendem Sonnenschein an den Kanal gekommen, um die Mannschaften anzufeuern.
Von unseren Baiersdorfer Flüchtlingen konnten 8 junge Männer, auf verschiedene Boote verteilt, mitrudern. Alle wurden von ihren Teams herzlich aufgenommen und genossen einen wunderschönen Tag am und auf dem Wasser.

 

Galerie http://handinhand-baiersdorf.de/galerie

Informationsveranstaltung vom 20.05.2017 in Baiersdorf

Hand in Hand - 2 Jahre Flüchtlingshilfe in Baiersdorf

Viele Menschen machten sich am 20.05.2017 auf den Weg in die Baiersdorfer Jahnhalle. Ab 14 Uhr fand der Informationstag des Vereins „Hand in Hand Baiersdorf e.V.“ statt. Die in Baiersdorf und Umgebung beworbene Veranstaltung wurde organisiert, um Interessierte über Fluchtursachen, Fluchtwege, Geleistetes und auch über Bereiche, in denen dringend Mithilfe benötigt wird, zu informieren.

An großen Stellwänden konnten sich die Besucher die genauen Fluchtrouten nach Deutschland ansehen. Zitate, Zeitungsberichte und Fotos erläuterten die Fluchtursachen. Vorstände und Aktive des Vereins, Unterstützer sowie Geflüchtete selbst waren vor Ort, um bei Fragen zu informieren. Fotos zeigten, was die Geflohenen in Baiersdorf bereits erlebt und selbst erreicht haben (einige dieser Bilder können Sie sich auch in unserer Galerie ansehen.) Obwohl in den letzten zwei Jahren so vieles geschafft wurde, gab und gibt es immer wieder Rückschläge und immer noch werden Helfer gesucht und dringend benötigt. So hat der Verein ein Projekt gestartet, das Paten für die jungen Männer sucht (genauere Informationen zum „Patenprojekt“ finden Sie auf unserer Homepage).

Bis zum Ende war die Veranstaltung gut besucht. Vielen Dank an alle Helfer, die bei der Organisation und Durchführung des Informationstags unterstützend tätig waren! Es war ein sehr informativer, interessanter und rundum gelungener Nachmittag!

Galerie http://handinhand-baiersdorf.de/galerie

Krenlauf 2017

Baiersdorfer Krenlauf 2017

Der schnellste Baiersdorfer beim Krenlauf 2017 startete für Hand in Hand!

16 Äthiopier und Iraker sind  beim 2. Krenlauf dabei gewesen. Während die "Hobbyläufer" leider nicht ganz vorne gelandet sind, aber sichtlich Spaß am Lauf hatten, gewann Kamal im Hauptlauf über 10 Km den dritten Platz. Tolle Leistung, wir gratulieren.

Einige der Flüchtlinge engagierten sich auch als Helfer im Lauftreff Team an der Strecke.

An unserem Stand konnte man nebenbei die Bilder der bisherigen Aktivitäten anschauen und sich Informationen über den Verein holen, Wir konnten viele neue Kontakte knüpfen.
Wir gratulieren allen Läufern für ihr Durchhaltevermögen und werden sicher nächstes Jahr wieder dabei sein.

Bedanken möchten wir uns beim Lauftreff Baiersdorf und bei Schamel Meerrettich für Ihre Unterstützung.

Weitere Bilder   http://handinhand-baiersdorf.de/galerie

Bericht im Erlanger Tagblatt vom 19.04.2017

Als PDF abrufen:  ErlangerTagblatt19.4.2017

Fahrradständer

        

Wir danken der Stadt Baiersdorf sowie dem privaten Spender für die Unterstützung bei der Anschaffung der Fahrradständer für die Gemeinschaftsunterkunft unserer Asylbewerber.
Seit diese von einem ehrenamtlichen Helfer montiert wurden, sind die vielen von der Bevölkerung gespendeten Fahrräder endlich nicht mehr jeder Witterung ausgesetzt.
Die Fahrradständer bleiben Eigentum der Stadt Baiersdorf und können zu einem späteren Zeitpunkt an anderen Stellen in der Stadt verwendet werden.

Helfer gesucht!

Um die Asylbewerber in Baiersdorf umfangreich unterstützen zu können wird immer Hilfe benötigt.
Aktuell suchen wir Unterstützer in den Bereichen:
Freizeitgestaltung: Einbezug der Flüchtlinge in Freizeitaktivitäten bspw. Ausflüge, Wanderungen, Radtouren oder Sportveranstaltungen. Auch eine Einladung nach Hause in die Familie kann die Kontaktaufnahme erleichtern.
Fahrdienste: Da einige Aktionen nur durch Autos erreicht werden können werden dringend Menschen gesucht, die sich bereiterklären die Asylsuchenden zu Freizeitaktionen, aber auch zu anderen Terminen zu fahren.
Einzelunterricht/Nachhilfe: Wir suchen Helfer, die Einzelbetreuung von Geflohenen gerade im Bereich Hausaufgaben, Lernen und Nachhilfe übernehmen können.
IT: Dringend wird außerdem eine Person für die Wartung und Pflege der vorhandenen Ubuntu-PCs gesucht.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Kontakt:
Hand in Hand Baiersdorf e.V.
Postfach 10
91081 Baiersdorf
E-Mail: info@handinhand-baiersdorf.de

 

 

 

Patenprojekte

Seit über einem Jahr leben unter uns etwa 40 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern, vorwiegend Äthiopien, Irak und Syrien.

Sehr viele von ihnen besuch(t)en Berufsintegrationsklassen an den Berufsschulen in Höchstadt und Herzogenaurach. 2017 können viele von ihnen mit einer Berufsausbildung beginnen.

Zur besseren Betreuung bei Ausbildungsplatzsuche, Bewerbung, Vorstellungsgesprächen sowie den damit verbundenen Ämtergängen suchen wir Menschen, die sich vorstellen können, einen der jungen Flüchtlinge als Pate zu unterstützen und im nächsten Jahr oder darüber hinaus zu begleiten (dem Einsatz sind keine Grenzen gesetzt).

Die meisten haben bereits erfolgreich in Unternehmen hospitiert und sehr gute Zeugnisse erhalten, einige haben bereits eine Lehrstelle in Aussicht.

Beim Kennenlernen unterstützen wir Sie gerne!
Ihr Hand in Hand Verein Baiersdorf

Kontakt:
Hand in Hand Baiersdorf e.V.
Postfach 10
91081 Baiersdorf
E-Mail: info@handinhand-baiersdorf.de

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Berichte Mai 17