Willkommen

Hand in Hand Baiersdorf e.V. wurde im Jahr 2015 gegründet. Ehrenamtlich engagieren sich seither Bürgerinnen und Bürger Baiersdorfs und der umliegenden Gemeinden in der Betreuung von Asylbewerbern und Flüchtlingen. Unser Ziel ist es, eine Willkommenskultur in Baiersdorf zu verankern und den Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, zur Seite zu stehen. Wir freuen uns über Ihr Interesse und laden Sie ein, sich auf unserer Homepage zu informieren.

Baiersdorfer Adventsmarkt 2019

Auch in diesem Jahr ist Hand in Hand Baiersdorf e.V. wieder mit einem Stand auf dem Baiersdorfer Adventsmarkt vertreten. Sie finden uns am Samstag, den 30.11. sowie am Sonntag, den 1.12. wie immer vor dem evangelischen Gemeindehaus. Wir versorgen Sie gerne mit  unserem  leckeren alkoholfreien Punsch sowie Basteleien für Ihre Adventsdekoration. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Helfer gesucht

Für Kinder in der 3. und 4. Klasse sowie in der 6. und 9. Jahrgangsstufe suchen wir dringend Nachhilfelehrer. Vorwiegend für Mathematik, gerne aber auch in anderen Fachbereichen. Wir freuen uns auf Ihre Mithilfe! Sie erreichen uns per Email: info@handinhand-baiersdorf.de

Bericht in den Erlanger Nachrichten vom 20.2.2019

Flüchtlinge: Baiersdorf kritisiert das Ausländeramt

Hand in Hand: Zu hart bei der Vergabe von Arbeitserlaubnis

BAIERSDORF - Der Flüchtlingshilfeverein "Hand in Hand" Baiersdorf arbeitet erfolgreich an der Integration seiner Schützlinge, soweit der Freistaat Bayern das zulässt. Das schilderten Doris Frank und Carmen Wurm dem Stadtrat in der jüngsten Sitzung.
Seit der Gründung des Vereins mit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 hat Hand in Hand laut Frank zirka 50 Geflüchtete vor allem aus Äthiopien und dem Irak betreut. Davon seien fünf Äthiopier und vier Iraker anerkannt worden. Inzwischen habe ein Äthiopier seine Familie nachholen können. Er stehe im 3. Lehrjahr der Ausbildung zum Mechatroniker, habe auf Anhieb den Führerschein bestanden und lebe mit seiner Familie in einer kleinen Wohnung in Baiersdorf.
Derzeit werden noch 27 junge Männer von Hand in Hand betreut, die in der Unterkunft in der Industriestraße leben. Die Migranten befinden sich in laufenden Verfahren, ihr Antrag auf Asyl sei abgelehnt worden, sie hätten samt und sonders Widerspruch eingelegt. Zehn Oromos aus Äthiopien befinden sich in Ausbildung, so Frank, drei hätten eine Festanstellung.
Zwei hätten feste Arbeitsverträge, wenn ihnen das Ausländeramt die Arbeit erlauben würde. Doch dieses versteife sich im Landkreis Erlangen-Höchstadt darauf, dass die Asylsuchenden Ausweispapiere benötigen, um eine Arbeitserlaubnis zu bekommen.
Carmen Wurm betonte, dass in den Städten Erlangen und Fürth zurzeit die Erfüllung von vier der fünf Kriterien für eine Arbeitserlaubnis genügten. Eins der Kriterien sei der Identitätsnachweis. Wer sich aber auch nur ein wenig mit dem Volk der Oromos befasst habe, der wisse, dass diese noch nie Ausweispapiere besessen haben.
Doris Frank und Carmen Wurm baten Bürgermeister Andreas Galster, sich beim Ausländeramt weiter dafür stark zu machen, dass die Oromos eine Arbeitserlaubnis erhalten. Zudem baten sie den gesamten Stadtrat um Mithilfe bei der Suche nach Wohnungen und nach gemeinnützigen Arbeitsplätzen für die Geflüchteten.
Unter dem Applaus der Stadträte und der Bürger im Saal bedankte sich der Bürgermeister bei den beiden Frauen: "Es ist unglaublich, was Sie von Hand in Hand für die Integration leisten."